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SMART-BANKING: BEQUEM BEZAHLEN PER SMARTPHONE

05.06.2014 um 17:06 Uhr von Sabine Schmidl

Technik macht es möglich. In der modernen Welt ist sie nicht mehr wegzudenken. Musste man nur wenige Jahrzehnte zuvor noch zur Post laufen, um Oma Geburtstagsgrüße aus der Nachbarstadt zu senden, so geht das jetzt bequem per Mausklick. Nun kommt ein neuer Trend: das Bezahlen per Handy. Doch wie funktioniert es? Und wer oder was steckt dahinter? Wir haben uns schlau gemacht.

Wie smart die Welt doch ist

Man wundert sich immer wieder, was es nicht alles gibt oder geben soll. News vom Smart-Phone bis hin zum Smart-Home oder von Googles selbstfahrendem Smart-Car begegnen uns fast täglich. Da war es nur eine Frage der Zeit bis die Technik auch Einzug in unser Portemonnaie findet – und das natürlich mit Hilfe eines Smartphones.

MyWallet, heißt der Dienst, der das bequeme Bezahlen per Handy ermöglicht. Die Deutsche Telekom treibt diese Unternehmung eifrig voran und versucht das Smartphone als elektronische Geldbörse zu etablieren. Mit dabei sind auch weitere Mobilfunk-Anbieter wie E-Plus, Vodafone oder Telefónica O2. Bislang soll das Smart-Banking aber nur auf 18 Handy-Modellen verfügbar sein. Unter anderem zählen Samsung und Sony zu den Begünstigten. Voraussetzung ist hierbei, dass sie die NFC-Nahfunktechnik unterstützen. Aber diese unterstützen in Deutschland bislang nur ca. 30 von 100 Smartphone-Modellen. Bis sich der Trend durchsetzt, muss man sich demnach noch etwas gedulden.

SMART-BANKING: BEQUEM BEZAHLEN PER SMARTPHONE

Aber was ist NFC-Nahfunk eigentlich?

Diese Abkürzung steht für Near Field Communication. Es handelt sich dabei um einen Chip, der in der Lage ist über wenige Zentimeter Abstand Daten zu übertragen. Dieser Vorgang ist ohne Internet und ohne langwierige Anmeldung möglich. So können beispielsweise Autos aufgesperrt werden, indem man den Chip an eine vorgegebene Stelle hält. Das ist vielen schon von diversen Car-Sharing Companies bekannt.

Telekom und Mastercard ziehen mit

Dementsprechend wollen auch die Deutsche Telekom und Mastercard diese Technologie einsetzen. Wenn ein Kunde sein Smartphone an die entsprechende Kontaktstelle hält, wird die Zahlung durchgeführt. Der dafür notwendige Chip soll zukünftig gleich in die Speicherkarte eingebaut werden. Bis dieser allerdings serienmäßig verbaut wird, müssen sich Smartphone User erstmal mit einem NFC-Sticker begnügen, der auf ihr Gerät geklebt wird. Apple weigert sich derzeit noch die NFC-Technik zu verwenden.

Wer jetzt aber denkt, er kann in Zukunft immer ohne Geldbeutel aus dem Haus gehen, der sollte es sich nochmals überlegen. Denn was machst Du, wenn Dir Dein Smartphone aus der Hand rutscht und zu Boden fällt? Was tust Du, wenn es geklaut wird oder ein Akkuschaden eintritt? Dann ist es nicht mehr möglich bequem per Smartphone zu bezahlen. Dein Smartphone ist nämlich kaputt. Um schnell wieder an sein Geld zu kommen, empfiehlt sich deshalb eine Handyversicherung . Eine gute Versicherung sorgt für eine schnelle Reparatur oder für ein Ersatzgerät. Dann kannst Du schon bald wieder bequem per Smart-Banking bezahlen.