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WIE IM FILM: VON HERBIE BIS ZUM GOOGLE SELF-DRIVING CAR

28.05.2014 um 13:05 Uhr von Sabine Schmidl

Wer kennt sie nicht mehr? „Herbie“, den weißen Rennkäfer mit der Startnummer 53 oder Michael Knights schwarzen Pontiac Firebird Trans Am, der auf den Namen K.I.T.T. hört. Seit den 70er und 80er Jahren eroberten sie unsere Herzen ständig aufs Neue. Fasziniert saß man vor dem Fernseher. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, ob diese Technik, diese selbstfahrenden Autos, auch einmal Realität sein werden. Dank Google, kennen wir jetzt die Antwort.

Autos ohne Lenkrad und Bremspedal

Gerüchte über selbstfahrende Autos hatte man schon vor Jahren vernommen. Nun wurden sie bestätigt. Nun findet man tatsächlich auf einigen Straßen Autos, die ohne Lenkrad und Bremspedal zum gewünschten Zielort fahren. Wie Michael Knight könnte man während der Fahrt die Beine hoch legen. Denn K.I.T.T. bringt Dich sicher ans Ziel

Einen kleinen Unterschied gibt es. Das Auto wird wohl weder auf den Namen K.I.T.T. noch Herbie hören, sondern auf Google. Genau, Google. Der Internet-Konzern mischt jetzt auch in der Autobranche mit. Hat er vorher noch mit bekannten Autokonzernen zusammengearbeitet, konzentriert er sich nun auf die Herstellung eines eigenen, selbstfahrenden Goolge-Cars. Ein Prototyp wurde bereits vorgestellt. Zu Gesicht bekam man einen kleinen Zweisitzer ohne Lenkrad und ohne Pedale, aber mit Notfallknopf.

WIE IM FILM: VON HERBIE BIS ZUM GOOGLE SELF-DRIVING CAR

Sicherheit hat Priorität

Als Resultat bekam Google verschieden Reaktionen. Einige Testpersonen waren begeistert, andere reagierten, laut Projektleiter, in Krisensituationen nicht immer souverän. Deshalb setzt Google nun vermehrt auf Sicherheit. Neben einem Notfallknopf soll den Insassen zusätzlich die Möglichkeit geboten werden, manuell einzugreifen. Ebenso werden Sensoren mit sehr großer Reichweite, die auch die toten Winkel im Verkehr im Blick haben, für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Ein Rennwagen wie im Film, wird allerdings vergeblich erwartet. Denn aufgrund der Sicherheit drosselt das Unternehmen die Geschwindigkeit des Google-Cars auf 40 Kilometer pro Stunde. Auch Sicherheitsgurte bleiben nach wie vor Pflicht.

Des Weitern funktioniert das Elektroauto mit einer Art Navigationsgerät. Über ein Display gibt man das gewünscht Ziel ein und wird schließlich auf Knopfdruck dorthin gebracht. Zunächst werden allerdings nur 100 Testfahrzeuge mit den wohlbekannten Steuerelementen gebaut und ab Sommer auf Kaliforniens Straßen getestet. Das selbst gesetzte Ziel, diese selbstfahrenden Autos ab 2015 legal in Kalifornien zu nutzen, wird also weiter verfolgt.

Wie das Google-Car dann genau aussieht und über welche Features es verfügt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch schon jetzt, dass man eine passende Versicherung dafür brauchen wird. Den egal ob selbstfahrend oder mit Deiner Beteiligung, sicher ist immer besser. Das gleiche gilt natürlich für Smartphone, Fahrrad und Co. Diese schützt Du ja auch durch eine Handyversicherung oder Fahrradversicherung.

Welche Versicherungen man wirklich braucht, erfährst Du hier.