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WER’S WEISS FÄHRT GÜNSTIGER - NEUE FAHRRADREGEL

27.05.2014 um 17:05 Uhr von Sabine Schmidl

Unbeschwert durch Land und Stadt radeln. So stellt man sich den Fahrradausflug vor. Doch ganz so einfach ist das nicht. Auch auf dem Zweirad muss man sich an einige Regeln und Gesetze halten. Wenn nicht, dann wird der unachtsame Radler schnell zur Kasse gebeten. Das kann teuer werden. Vor allem wenn sich die Vorschriften ständig ändern. Auch dieses Jahr hat sich wieder einiges in der Fahrrad-Verkehrsordnung getan…

Achtung beim Radeln

Seit 1. Mai gelten sie schon. Die neuen Fahrradregeln. Kaum einer hat es mitbekommen. Erst, wenn man vom Ordnungsamt oder der Polizei aufgehalten und zur Kasse gebeten wird. Dann weiß man es und das Portemonnaie ist leer. Dann wird Dir ausführlich erklärt warum Du jetzt 150 Euro zahlen musst und der ganze Spaß vor 2 Monaten noch kostenlos war.

Damit Dir das Geld nicht aus der Tasche gezogen wird, klären wir auf worauf nun beim Fahrradfahren zu achten ist. Einige Fahrradregeln:

Brav an die Richtung halten

Die meisten Fahrradunfälle geschehen bei Nutzung des Fahrradweges entgegen der vorgeschriebenen Richtung. Das liegt daran, dass sich Autofahrer meist darauf verlassen, dass Fahrräder nur aus einer Richtung kommen. Rund 20 Euro Strafe schreibt der Bußgeldkatalog in so einem Fall vor. Der Betrag kann natürlich bis zu 35 Euro ansteigen, je nachdem ob andere dadurch gefährdet wurden oder nicht. Um sich selbst und auch sein Fahrrad vor Unfällen oder Schäden zu schützen, sollte man deshalb stets auf die richtige Fahrtrichtung achten. Ebenso ist eine Fahrradversicherung in so einem Fall von Vorteil. Diese erspart Dir zusätzliche Reparaturkosten, solltest Du in einen Unfall verwickelt werden.

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Mutti später zurückrufen

Auch telefonieren während der Radtour hat ein Ende. Wer gleichzeitig in die Pedale tritt und das Handy am Ohr hat, zahlt nun 25 Euro. Am besten Mutti oder Oma einfach später zurückrufen. Mit einer Freisprecheinrichtung ist das allerdings kein Problem. Das gleiche gilt, wenn der Fahrradfahrer durch Kopfhörer und MP3-Player abgelenkt wird. Denn wer sein „Fahrrad führt, obwohl das Gehör durch ein Gerät beeinträchtigt war“ zahlt laut Bußgeldkatalog 10 Euro.

Rote Ampeln sind teuer

Es wird teuer, wenn man trotz Rotlicht weiter radelt. Die Rede ist natürlich von Ampeln. Wer nicht darauf achtet, ob die Ampel rot oder gelb leuchtet, der muss nun tiefer in die Tasche greifen als zuvor. Das Bußgeld für einen einfachen Rotlichtverstoß steigt von 45 Euro auf stattliche 60 Euro. Zeigt die Ampel jedoch bereits länger als eine Sekunde rot, so werden 100 Euro fällig. Ebenso gibt es weiterhin einen Punkt in Flensburg. Das ist insofern schlimmer als zuvor, da nun der Führerschein bereits bei 8 Punkten und nicht mehr bei 18 Punkten abgenommen wird. Also Augen auf!

Vorsicht Bahnübergang

Wer in Zukunft eine geschlossene Bahnschranke ignoriert, wird arm… Sage und Schreib 350 Euro muss der unachtsame Radfahrer dafür rausrücken. Egal ob er sich noch schnell unter der sich schließenden Schranke durchwindet oder diese gekonnt umfährt. Wer erwischt wird, muss den Geldbeutel zücken. Als ob das nicht teuer genug wäre, gibt’s auch noch 2 Punkte in Flensburg oben drauf.

Dein Zweirad nur für Dich

Schon gewusst? Es ist verboten Personen auf einem einsitzigen Fahrrad mitzunehmen. Natürlich gilt dies nicht für Kinder bis zu 7 Jahren. Wer allerdings seine 8 jährige Schwester auf dem Fahrrad mitnimmt, der zahlt 5 Euro in die Strafkasse. Vorausgesetzt man wird erwischt…

Einen Überblick über alle aktuellen Regeln und die dazugehörigen Summen bei Verstoß, findest Du in der folgenden Info-Grafik vom ADFC:

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