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WAS KÖNNEN DIE ONLINE-BIKE-HÄNDLER? - FAHRRAD-ONLINESHOPS IM TEST

12.08.2014 um 11:08 Uhr von Sabine Schmidl

Fahrradfahren wird immer beliebter. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Onlineshops auf den Zug aufspringen und uns mit einem umfassenden Angebot überraschen. Vom fertigen Fahrrad über zugehörige Bekleidung bis hin zu Ersatzteilen und Accessoires ist alles erhältlich. Doch halten die Online-Bike-Shops was sie versprechen? Wir machen den Test.

Der Markt rund um das Zweirad und die Fahrradversicherung

Rund um das Zweirad hat sich mittlerweile ein milliardenschwerer Markt entwickelt. Durchaus interessant dabei ist, dass sich jeder dritte Euro allein aus dem Verkauf von Ersatzteilen ergibt. Das zeigt wieder einmal, dass sich eine Fahrradversicherung durchaus lohnt. Denn diese greift Dir bei den Kosten für Ersatzteile und Reparaturen unter die Arme. Aber auch Fahrräder werden über diese online Marktplätze verkauft.

WAS KÖNNEN DIE ONLINE-BIKE-HÄNDLER? - FAHRRAD-ONLINESHOPS IM TEST

Insgesamt werden jedes Jahr in Deutschland nahezu 4 Millionen Fahrräder über verschiedene Kanäle an den sportlichen Mann gebracht. Doch wo genau kauft man diese? Wo findet man sein Traum-Bike und die dazugehörige Fahrradversicherung? Laut Statistik holen 70 Prozent der deutschen Bundesbürger ihr Fahrrad direkt aus dem Fachhandel. Weitere 25 Prozent werden in Baumärkten und SB-Warenhäusern fündig. Die restlichen 5 Prozent der Zweiradfans greifen auf Onlineshops zurück. Das sind immerhin noch rund 200.000 Fahrräder, die über Internet-Shops ihren Weg zu uns finden.

Wir wollen es jetzt wissen! Was taugen die Online-Fahrrad-Shops? Unser Test kam zu folgenden Ergebnissen:

  1. Keine Probefahrt
  2. Lange Warte- oder Lieferzeit
  3. Einschränkung hinsichtlich Kundenservice
  4. Deutliche Preisunterschiede

Die Katze im Sack kaufen – Fahrrad erst zu Hause testen

Auf die Probefahrt muss beim Kauf übers Internet natürlich verzichtet werden. Deshalb sollte man sich zuvor gut informieren, auf was es beim perfekten Fahrrad ankommt. In folgendem Newsbeitrag findest Du wichtige Punkte, die beim Fahrradkauf zu beachten sind. Denn erst wenn Du Dir darüber im Klaren bist, welche Größe, Abstände und Beschaffenheit Dein Bike haben soll, bist Du auf dem richtigen Weg zum perfekten Fahrrad.

Wochen auf den Lieferdienst warten

Kaufen – einpacken – los radeln? Nein, das funktioniert beim online Fahrradkauf leider auch nicht. Gerade während der Hauptsaison musst Du Dich auf lange Warte- und Lieferzeiten gefasst machen. Hast Du Pech, so ist das Gefährt gar nicht mehr vorhanden. Dann heißt es, sich ein neues auszusuchen oder mehrere Monate warten bis das Wunsch-Bike wieder verfügbar ist.

Nicht wie bei Tante Emma – Service bleibt Mangelware

Leider wurden noch ein Paar Mängel festgestellt. Zum einen ist der Kundendienst bei einigen Onlineshops nur schwer telefonisch erreichbar. Allerdings ist das nicht so schlimm, denn über den Mail-Verkehr ist dieser ohne weitere Probleme erreichbar. Auch hinsichtlich der Retour sollte sich vorher informiert werden, da nicht alle Shops diese kostenlos anbieten. Wer Geld zurück verlangt, muss oftmals mit langen Wartezeiten von bis zu 3 Wochen rechnen.

Vergleichen lohnt sich & erfreut das Sparschwein

Schnäppchen-Füchse und Preisjäger finden sich im Paradies wieder. Denn online bekommt man meist mehr für sein Geld. Zum einen kann man besser und leichter zwischen verschiedenen Modellen und Händlern vergleichen. Erspart sich die Mühe von einem Laden zum nächsten zu laufen. Zum anderen findet man oftmals Bikes mit unterschiedlicher Ausstattung. Teils kann man die Ausstattungsmerkmale sogar individuell wählen. Und siehe da! Bei Händler A gibt es dieselbe Ausstattung für 200 Euro weniger als bei Händler B. Vergleichen lohnt sich also, da deutliche Preisunterschiede zu erkennen sind. Wer vergleicht, kann demnach bis zu 25 Prozent sparen. Stets sollte man allerdings auch auf die Versandkosten achten, welche vor allem bei kleinen Bestellungen mit bis zu 7 Euro draufschlagen können.

Aber sparen kann man natürlich auch abseits der Onlineshops. Denn bekanntlich findet zum Saisonende oder nach großen Fahrradmessen der Ausverkauf statt. Zweiräder zu knackig reduzierten Preisen können zu jener Zeit direkt beim Händler Deines Vertrauens abgeholt werden. Einen keinen Wehrmutstropfen gibt es hierbei aber: Da es sich um die Modelle der vergangenen Saison handelt, ist die Auswahl gering. Man muss nehmen, was noch da ist.

Doch egal wieviel man gespart hat oder welches Modell es am Ende geworden ist. Es ist immer ärgerlich, wenn das Rad gestohlen wird. Deshalb empfiehlt es sich stets eine zusätzliche Fahrrad Diebstahlversicherung abzuschließen. Weitere Informationen zum Fahrrad Diebstahlschutz findest Du hier.