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WM-REISE NACH BRASILIEN – WAS UNS ERWARTET

08.05.2014 um 18:05 Uhr von Sabine Schmidl

Es sind beinahe noch 4 Wochen! Dann startet die WM in Brasilien. Höchste Zeit sich noch schnell mit den gängigen Stereotypen vertraut zu machen. Was erwartet uns? Wie werden wir erwartet? Natürlich als große Fußball Nation. Schließlich war erst 2006 die Fußball-Welt zu Gast bei Freunden. Doch auf was dürfen wir uns noch vorbereiten?

Bilder in unseren Köpfen

Man wartet ewig im Restaurant und an der Rezeption. Das Hotel ist dreckig, die Leute laut. Genauso wie die Straßen. Kleine Läden an jedem Eck. Überall gibt es Caipirinha zu kaufen. Daneben Fußbälle und Samba-Utensilien. Samba, das tanzt sowieso jeder überall und zu jeder Zeit. Aber nur die leichtbekleideten Frauen! Alle Männer in Brasilien spielen schließlich Fußball.

WM-REISE NACH BRASILIEN – WAS UNS ERWARTET

So oder so ähnlich stellt sich wohl die Mehrheit der WM Touristen das Gastgeberland Brasilien vor. Das dieses Bild auch tatsächlich der Wahrheit entspricht, ist zu bezweifeln. Nichtsdestotrotz hat es sich tief in unsere Köpfe gebrannt. Das Klischee des Brasilianers. Doch schon einmal dran gedacht, dass auch der fußballspielende Brasilianer eine bestimmte Vorstellung von Deutschen hat?

Lederhosen, Bier, Wurst und Pünktlichkeit

Das sind die vier tragenden Säulen der deutschen Kultur. Deine Lederhose liegt schließlich schon neben dem Koffer und ist bereit für die Reise nach Rio de Janeiro. Naja, zumindest geht die Welt davon aus. Auch im WM Land werden wir wohl mit diesen Bildern konfrontiert werden. Und mal ehrlich, ganz aus der Luft gegriffen sind diese Aspekte der deutschen Kultur nicht. Natürlich ist das erwähnte Kleidungsstück eher im südlichen Deutschland zu finden. Doch Bier, Wurst und Pünktlichkeit? Ja. Darin erkennen wir uns wieder. Klaus ist jeden Tag pünktlich in der Arbeit (und natürlich fleißig J ). Von Bratwurst bis hin zur Currywurst gibt es in der Mittagspause alle Wurstsorten, die sein Herz begehrt. Und Bier, ja das gibt es Dank einer Vielzahl von Brauereine auch zur Genüge. In jedem Klischee liegt eben ein Fünkchen Wahrheit.

Die Nation des Nörgelns

Doch es gibt nicht nur positive Bilder von uns. Sein Beschwerde-Bedürfnis sollte der Deutsche deshalb lieber in der Heimat lassen. Sicherlich kommt Klaus im Land des Sambas mit einem Lächeln weiter als durch Schimpfen und Reklamationen. Schimpfen, ja das können die Deutschen gut. Im Licht seines Meckerns und der Drohgebärden wird der Alemão seinem in Brasilien vorherrschenden Klischee durchaus gerecht. Der ständig nörgelnde Deutsche stellt eben hohe Ansprüche. Klaus sagt ungehemmt und deutlich, wenn ihm etwas nicht gefällt. Diese direkte Art des Deutschen macht es vielen Einheimischen schwer. Denn Diego empfindet diese direkte Äußerung des „Nichtgefallens“ schnell als Beleidigung. Zurückhaltung ist daher angesagt. Lieber lächelnd durch Brasilien als ständig allen verbal auf die Füße zu treten.

Andere Länder, andere Sitten

Respekt, Zurückhaltung und Gelassenheit – das sind wohl die drei wesentlichen Punkte, die Dich auch ohne Kenntnis der landesüblichen Eigenheiten, sicher durch Brasilien bringen. Mit ins Gepäck sollte (neben der erwähnten Lederhose) ebenfalls eine extra Portion Geduld gepackt werden. Denn wie in den uns bekannten südlichen Ländern, geht es auch in Brasilien gemächlicher zu als in Deutschland. Immer passend zum Urlaub, lässt man sich am besten von dieser Entspannung anstecken.

Für alle anderen Dinge, mit denen man sich anstecken könnte, gibt es zum Glück die Auslandsreisekrankenversicherung von OnlineVersicherung.de. Wer schon vor dem Urlaub erkrankt, der muss sich Dank Reiserücktrittsversicherung weder mit Storno- noch mit Umbuchungskosten herumärgern.

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