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SPORT IST MORD – DOCH NICHT MIT RICHTIGER HALTUNG & FAHRRADVERSICHERUNG

25.03.2014 um 17:03 Uhr von Sabine Schmidl

„Sport ist Mord“ lautet ein weit verbreiteter Slogan. Ganz falsch ist das nicht. Obwohl Sport prinzipiell gesund ist, kann er bei falscher Ausübung schnell mehr Schaden als Gutes anrichten. Gerade im Frühling, wenn der einfache Bürger sich wieder an seine sportlichen Vorsätze fürs neue Jahr erinnert, brummen auch die Kassen der Physiotherapeuten. Hier ein ziepen, da ein ziepen. Hat wohl wieder jemand beim Sport nicht auf die richtige Haltung geachtet? Doch das trifft sicherlich nur auf Kraftsportarten zu. Falsch! Auch das Radfahren kann schnell zur Gefahr für die Gesundheit werden. Um das zu vermeiden, sollten einige Kleinigkeiten beachtet werden.

Wichtige Punkte für die Radtour

Mit den ersten Sonnenstrahlen kommt auch die Motivation in Schwung. Helm gekauft, Fahrradversicherung abgeschlossen - dann Rauf aufs Rad und ab in die Natur. Nach dem langen Winter wird es schließlich höchste Zeit seiner Figur und Gesundheit wieder etwas Gutes zu tun. Doch wer nicht aufpasst, kann schnell das Gegenteil bewirken. Damit Gesundheit nicht ungesund wird, sollte man sich an folgende Punkte halten, um eine wohltuende Radtour zu haben.

SPORT IST MORD – DOCH NICHT MIT RICHTIGER HALTUNG & FAHRRADVERSICHERUNG

Auf die Einstellung kommt es an

Der Nacken schmerzt, die Beine tun weh und auch am Po zwickt es. Das sind leider häufige Begleiterscheinungen einer Fahrradtour. Dabei helfen hier schon ein paar kleine Handgriffe und die Schmerzen sind vergessen. Massagen? Nein. Die Rede ist von der richtigen Einstellung des Fahrrads.

Rahmenhöhe: Zugegeben, diese ist im Nachhinein schwer anzupassen. Doch im Normalfall achtet man beim Fahrradkauf darauf, ob der Drahtesel die geeignete Höhe besitzt. Die Höhe wird anhand der Schrittlänge bzw. Schritthöhe festgelegt. Wichtig hierbei ist, an der Innenseite des Beines zu messen und auf tiefsitzende Hosen zu achten.

Sattel: Wer diesen Aspekt beachtet, schont sein Sitzfleisch. Denn oftmals wird viel zu wenig Wert auf den passenden Sattel gelegt. Doch wer zum richtigen Sitz greift, hat eine spürbar bequemere Fahrt. Zudem sollte der Sattel stets in einer waagrechten Position sein. Wer einen verschiebbaren Sattel besitzt, für den ist es ebenfalls sinnvoll darauf zu achten, dass das vordere Knie mit der Tretlagerachse eine Senkrechte bildet. Hält man sich an diese Regeln, so dankt nicht nur das Sitzfleisch, sondern auch der Rücken.

Sitzhöhe: Ja, Sitzhöhe und Rahmenhöhe unterscheiden sich. Denn auch wenn man einen Ausflug mit einem Fahrrad ohne optimale Rahmenhöhe macht, sollte wenigstens die Sitzhöhe passen. Diese ist genau richtig, wenn die Ferse des ausgestreckten Beines das untere Pedal gerade noch erreicht. Wichtig ist hier, dass der Sattel nicht zu weit herausgezogen wird. Mindestens 6,5 cm der Sattelstange sollten dabei im Rohr bleiben. Bitte unbedingt die Markierung des Herstellers beachten, um Unfälle aufgrund eines ungesicherten Sattels zu vermeiden.

Lenker: Nach dem Sattel widmet man sich dem Lenker. Optimaler Weise soll sich dieser auf gleicher Höhe wie der Sitz befinden. Auf keinen Fall darüber. Darüber hinaus sollte er so eingestellt sein, dass Du beim Fahren eine leicht nach vorne geneigte Sitzposition einnimmst.

Federung: Die Federung ist vor allem für die Wirbelsäule von Bedeutung. Stöße und Vibrationen werden somit abgefangen und sowohl der Rücken als auch die Handgelenke und Arme geschont. Das erspart Dir einige Schmerzen und Fahrradfahren wird noch lange ein Teil Deines Lebens bleiben. Aber auch hier muss bereits beim Kauf darauf geachtet werden. Jedoch kann man diese Federung oftmals auch Nachrüsten lassen.

Am besten bei der jährlichen Fahrradwartung nachfragen. Diese Wartung wird im Übrigen auch von Deinem Fahrradschutzbrief übernommen. Es kommen dabei keine zusätzlichen Kosten auf Dich zu. Was die Fahrradversicherung von OnlineVersicherung noch alles kann und warum ein Schutz fürs Fahrrad sinnvoll ist, erfährst Du hier.