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WAHRHEIT UND MYTHOS ÜBER DEIN HAUSTIER

23.05.2014 um 16:05 Uhr von Sabine Schmidl

Wir lieben unser Haustier mit all seinen Angewohnheiten. Da nimmt man gerne die angekauten Pantoffeln, das mit Haaren übersäte Sofa oder den ständig wachsenden Vorrat an Käse in Kauf. Hauptsache das Tier ist glücklich. Deshalb recherchiert jedes Hunde-, Katzen- oder Nager-Herrchen zuvor auch ausgiebig im Internet. Jedes kleine Detail über das Verhalten des Haustieres muss gekannt werden. Von Mäusen zu Käse bis hin zu Hunden und ihrem liebsten Freund, dem Postboten. Doch was ist Wahrheit und was Mythos? Wir klären auf…

Hunde mögen keine Postboten

Schon oft hat man gehört, dass Hunde eine gewisse Abneigung gegen Postboten haben. Aber stimmt das wirklich? Vielleicht liegt das an der gelb-schwarzen Bekleidung? Aber dann müsste Waldi auch jeden Abend bellend am Gartentor stehen, wenn Herrchen im Dortmund Trikot nach Hause kommt. Doch das tut er nicht.

Tatsächlich liegt die ungute Beziehung zwischen Briefträger und Hund wohl daran, dass er Rivalen verjagen und sein Revier verteidigen möchte. Die Rede ist hierbei natürlich vom Hund. So pflegt beinahe jeder Vierbeiner zu bellen, wenn sich eine unbekannte Person seinem Revier nähert. Vor allem, wenn der Postbote, in den Augen des Hundes als Fremder, täglich in das Revier eindringen möchte.

Wenn Briefträger und der Vierbeiner keine guten Freunde mehr werden, ist eine Hundehalterhaftpflichtversicherung sehr empfehlenswert. Denn falls der Mann mit der Post nicht schnell genug sein sollte und Waldi dessen Hose zu fassen bekommt, ist Herrchen dank Versicherung auf der sicheren Seite.

Katzen fallen immer auf die Pfoten

Diesen Fakt kennt man bereits vom guten, alten Butterbrot. Auch Katzen scheinen sich dieses Talent abgekuckt zu haben. Im Gegensatz zum Butterbrot hat die Katze jedoch einen entscheidenden Vorteil: ihren sehr guten Gleichgewichtssinn. Während eines Sturzes kann sich Mieze deshalb reflexartig um ihre eigene Achse drehen und die passende Position einnehmen.

MYTHOS UND WAHRHEIT ÜBER DEIN HAUSTIER

Doch wie schon beim Butterbrot kommt es auch hier auf die Fallhöhe an. Für Katzen ist diese akrobatische Wendung nur zu schaffen, wenn sie aus einer Höhe von mindestens 1,5 Metern stürzen. Glück im Unglück! Es geht noch weiter. Denn aufgrund dieser Flexibilität können Katzen sogar Stürze aus dem sechsten Stockwerk überleben. Allerdings heißt das nicht automatisch, dass sie den Sturz auch unverletzt überstehen.

Falls sich Mieze beim Sprung oder Fall aus dem Fenster doch verletzt, ist jede Katzen-Mutti stets über ihre Haustierversicherung sowie die Tierkrankenversicherung froh.

Der Hund weiß, wenn er etwas Dummes getan hat

Sicher? Oder verlässt Du dich nur auf seinen treuen Hundeblick? Deine neuen Schuhe – angekaut. Auf dem Teppich ein nasser Fleck und der Postbote traut sich schon seit Wochen nicht mehr in die Nähe Deines Briefkastens. Gut gemacht, Waldi… Jetzt ist es höchste Zeit dem Hund Manieren beizubringen. Schämen soll er sich. Gesagt, getan. Er lässt die Ohren hängen und setzt seinen schuldbewussten Blick auf. Der Hund weiß genau, dass seine Aktionen nicht gut waren.

Doch weit gefehlt. Denn Schamgefühl ist eine ganz und gar menschliche Erfindung. Der Vierbeiner weiß nicht, dass er etwas Böses getan hat. Seine Körpersprache signalisiert lediglich Unterwürfigkeit. Deshalb ist es immer wichtig, das Tier direkt während der Untat zu tadeln. So beginnt der Hund sein Fehlverhalten mit dem Unmut des Herrchens in Verbindung zu bringen.

Mäuse lieben Käse

Seit Kindertagen gehört in unseren Köpfen stets ein Stückchen Käse zur Maus. Doch das einzige was Mäuse am Käse interessiert, ist in Wahrheit der intensive Duft. Der Stoff aus dem die Mäuseträume tatsächlich gemacht sind, nennt sich Zucker. Am liebsten, wie sollte es anders sein, in Form von Schokolade mit ganzen Nüssen.

Das „Mäuse lieben Käse“ Gerücht stammt wohl aus einer Zeit als Käse noch offen in der Vorratskammer oder Küche gelagert wurde. Verpackte Lebensmittel waren für die kleinen Nager nur schwer zu erreichen. Somit mussten sie sich mit dem begnügen, was zugänglich war – der Käse. Tja, da haben sich Generationen von Hausfrauen wohl umsonst bemüht, Mausefallen mit Käse auszustatten.

Hunde & Katzen finden über Hunderte Kilometer nach Hause

Nimmt ein Mensch seine Umgebung überwiegend in Bildern wahr, so besteht die Umgebung des Hundes hauptsächlich aus Gerüchen. Um wieder nach Hause zu finden, kommt demnach die Nase zum Einsatz. Frei Schnauze wird sich der Heimweg erschnüffelt. Dabei sind neben den Duftspuren anderer Hunde auch die Einzelgerüche wichtig. Auch Katzen finden zurück nach Hause. Allerdings hat dies wenig mit einem guten Geruchssinn zu tun. Viel mehr erinnern sich Freigänger-Katzen an die gewohnte Umgebung. Da sie ihre Streifgebiete also bestens kennen, können sie einen über 5 Kilometer langen Heimweg zurück finden.

Werden die Tiere jedoch in einem weit entfernten Gebiet freigelassen, so ist es für sie nicht möglich den Weg nach Hause zu finden. Es gibt dort schließlich keine bekannten Gerüche oder Orientierungspunkte.

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