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IST DIE ZEIT DES IPADS ABGELAUFEN?

14.08.2014 um 17:08 Uhr von Sabine Schmidl

Egal ob mit oder ohne iPad-Versicherung, es häufen sich Gerüchte über das vorzeitige Ende des iPads. Doch ist das Ende des Tablets tatsächlich schon gekommen? Wir bringen Licht ins Dunkel.

IST DIE ZEIT DES IPADS ABGELAUFEN?

Das Ende des iPads absehbar?

Schon zum Verkaufsstart des ersten iPads wurden die Erwartungen der Apple-Gemeinde angeheizt. Als Einleitung einer neuen „Post-PC-Ära“ bezeichnete das Unternehmen selbst seine neueste Entwicklung. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, die das neue Gerät als Hoffnungsträger erfüllen musste. Aber der Plan schien zu funktionieren.

Schon zum offiziellen Verkaufsstart im April 2010 überraschte das iPad mit einem überragenden Absatz von 500.000 Stück. Nach nur einem Monat auf dem Elektronikmarkt war bereits das millionste iPad verkauft. Im Vergleich dazu benötigte das iPhone für dieses Ziel satte 72 Tage.

Das Apple Tablet galt bis dato als größter Erfolg in der Geschichte der Unterhaltungselektronik. Auch die Verkaufszahlen bewiesen dies. Denn bis heute wurden mehr als 210 Millionen dieser Geräte und einige iPad-Versicherungen an den Mann gebracht. Auch die aktuellen Verkaufszahlen des iPads betrugen im 2. Quartal 2014 satte 16,3 Millionen Stück. Klingt doch gar nicht schlecht? Warum werden also Gerüchte über das Ende des iPads gestreut?

IST DIE ZEIT DES IPADS ABGELAUFEN?

Ganz einfach. Denn obwohl das nach einer sehr großen Menge klingt, ist im Vergleich zum Vorjahr ein erheblicher Rückgang von mehr als 16 Prozent zu erkennen. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass diese Sparte als Nachfolger des iPhones gehandelt wurde. Nun schrumpft sie nach nur 4 iPad Jahren und der Einführung des Retina Displays. Aber ist das nun das Ende?

Nein, wohl eher nicht. Es zeichnet sich nicht das Ende des Gerätes an sich ab, vielmehr stößt das Unternehmen in dieser Sparte an seine Wachstumsgrenze. Berichten zufolge, liegt das vor allem an zwei Ursachen:

  • iPad als verzichtbares Gerät
  • Preis liegt deutlich über dem der Konkurrenz

1. Nice to have but no must have

Der erste Grund für den Absatzeinbruch liegt auf der Hand. Denn hast Du Dich nicht auch schon mal nach dem Sinn eines Tablets gefragt? Klar, es ist praktisch zum Mitnehmen. Es hat fast überall Platz. Besitzt beinahe dieselben Funktionen wie das Notebook und ist dazu noch viel leichter. Doch für was brauchst Du es? Was ist der Sinn und Zweck dieses Gerätes? Mit dem Handy wird telefoniert. Der Laptop wird zum Arbeiten oder Surfen benötigt. Aber das Tablet?

Vor dieser Frage stehen viele Tablet-User. Es ist eben nett ein iPad zu haben. Wer keines hat, ist allerdings auch nicht benachteiligt. Schließlich gibt es jede Menge an Elektronikgeräten, die Ersatz bieten. Übrigens waren sich selbst die iPad-Macher unschlüssig darüber, wofür dieses Tablet in Zukunft verwendet werden würde. Die User sind es sich anscheinend noch heute.

2. Der Trend geht zu günstigen Tablets

Auch der Preis ist natürlich ein Kriterium. Knapp 300 Euro soll uns die günstigste Version des iPads Wert sein. Möchte man etwas mehr, so legt man nochmals 100 Euro drauf. Die Konkurrenz hingegen steigt bereits ab 130 Euro in den Markt ein. Verständlich, dass viele Endkunden und leider auch eingefleischte Apple-Fans, sich früher oder später fragen, ob nicht auch eine andere Marke das hält was sie verspricht. Apple bleibt allerdings weiterhin bei der Qualitäts- und Höchstpreissegment-Strategie. Doch wie man sieht, kostet dies dementsprechend Stückzahlen.

Wie Tipps wie Dein günstiges Tablet zum Arbeitstier wird, erfährst Du hier.

This ist he end…

Es wäre wohl etwas vorschnell das sofortige Ende der iPad-Sparte zu besiegeln. Denn auch dem iPod wurde vor einiger Zeit das Lebensende prognostiziert. Doch er hält sich noch immer wacker am Markt. Trotz in Smartphones integrierter MP3-Player und Spotify ist er aus den Regalen nicht wegzudenken. Es bleibt also noch abzuwarten, wie das iPad sein Existenzrecht verteidigt oder ob es schließlich durch das Phänomen Phablet vollständig ersetzt wird. Bis dahin sollte es noch umfassend durch eine iPad-Versicherung geschützt werden. Diese gibt es auf OnlineVersicherung.de.