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HUNDEKRANKENVERSICHERUNG – WAS MEINEM HUND PASSIEREN KANN & WIE ICH IHN SCHÜTZE

29.01.2014 um 17:01 Uhr von Sabine Schmidl

Schnupfen. Husten. Gebrochene Füße. Alles Krankheiten, die Dir vor allem im Winter drohen. Am liebsten würdest Du einen weiten Bogen um diese machen. Ziehst Dich extra warm an. Winterstiefel mit gutem Profil, damit Du ja nicht ausrutscht und Dir doch den Fuß oder Arm brichst. Und Dein Hund? Er hat nicht die Möglichkeit sich dem Wetter entsprechend zu kleiden. Du bist für sein Wohlergehen verantwortlich.

Es drohen dem Vierbeiner doch so viele Gefahren…

Jeder Hundebesitzer kennt das. Man passt auf wo es nur geht. Trotzdem kannst Du nicht alles im Auge behalten. Der kleine Wauzi ist einfach zu wild, zu verspielt. Schnell ist es passiert, dass er beim Toben in einem Loch hängen bleibt. Er blutet, denn sein Bein ist verletzt.

Neugierig ist Wauzi auch. Alles wird beschnuppert. Wenn Du nicht schnell genug reagierst, wird es stets angeknabbert oder ganz gefressen. Egal was es ist. Leider birgt das viele Gefahren, da Hunde dadurch Wurmeier oder –larven aufnehmen können. Diese können letztendlich zu einem Endoparasiten Befall führen. Die Folgen sind Schwächung, Gewichtsabnahme, ein geschwächtes Abwehrsystem und im Ernstfall der Tod.

HUNDEKRANKENVERSICHERUNG – WAS MEINEM HUND PASSIEREN KANN & WIE ICH IHN SCHÜTZE

Das möchte niemand! Wauzi soll es gut gehen. Er soll tagsüber fröhlich an unserer Seite toben und sich abends erschöpft neben uns aufs Sofa legen. Um das zu gewährleisten sind regelmäßige Tierarztbesuche Pflicht für jeden Hundebesitzer.

Doch jeder Besuch beim Tierarzt ist mit Kosten verbunden. Je nachdem was Wauzi fehlt, kommen Impfungen, Untersuchungen, Medikamente oder gar Operationen auf ihn und Dich zu. Eine Hundekrankenversicherung ist da Pflicht, um den Geldaufwand stemmen zu können. Denn Hundekrankheiten wie Diabetes, Krebs, Gelenkkrankheiten oder Bandwürmer sind teuer. Im Ernstfall können diese ein großes Loch in Deinen Geldbeutel reißen. Doch diese Versicherung schützt Dich davor. Sie nimmt Dir einen Großteil der Kosten ab.

Worauf sollte man bei einer Hundekrankenversicherung achten?

Zum einen sollte man auf die allgemeine Summenbegrenzung achten. Das bedeutet, bis zu einem bestimmten, abgemachten Betrag werden die Tierarztkosten von der Hundekrankenversicherung übernommen. Wenn die Kosten über dieser Summenbegrenzung liegen, musst Du den Rest aus eigner Tasche zahlen. Deshalb sollte stets darauf geachtet werden, dass diese Begrenzung nicht zu niedrig gesetzt ist.

Des Weiteren gibt es eine Gebührenordnung für Tierärzte, die sogenannte GOT. Nach dieser rechnet der Tierarzt seine Behandlungen ab. Je nach Schwere oder Kompliziertheit von Wauzis Erkrankung bzw. Behandlung, kann der Tierarzt zwischen unterschiedlichen Sätzen, sozusagen Tarifen, wählen. Hier kann der Arzt an sich frei bestimmten, ob er zum Beispiel den 1fachen, 2fachen oder 3fachen Satz abrechnet. In besonderen, schweren Fällen kann er sogar darüber hinausgehen.

Die meisten Hundekrankenversicherungen beschränken diese Sätze. Deshalb solltest Du im Hinblick auf Wauzis Wohlergehen auch diese mögliche Beschränkung im Auge behalten.

Vorsorge und eine gute medizinische Versorgung im Notfall sollten für Dich oberste Priorität haben, damit der kleine Wauzi ein glückliches und langes Hundeleben hat. Bereits durch die richtige Vorsorge und regelmäßige Tierarztbesuche können viele und vor allem schwere Krankheiten verhindert werden. Eine Hundekrankenversicherung ist somit der erste Schritt in ein sorgloses Leben mit Hund.

Weitere nützliche Infos zum Thema Hundehalterhaftplicht und Hundekrankenversicherung findest Du unter diesem Link.