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FAHRRÄDER WERDEN TEUER: SO KANN ICH ZUSÄTZLICHE KOSTEN VERMEIDEN

25.07.2014 um 12:07 Uhr von Sabine Schmidl

Das Zweirad zählt seit Jahrzehnten zum beliebtesten Gefährt der Deutschen. In beinahe jedem Haushalt ist mindestens ein Rad pro Person vorhanden. Oftmals befinden sich sogar verschiedene Größen und Ausführungen in Deinem Besitz. Doch wenn Du einmal an den Punkt kommst, an dem Du Dich nach einem neuen Gefährt umsiehst, bist Du überrascht. Fast schon schockiert. Denn Fahrräder sind teuer geworden…

Steigende Preise verlangen zusätzlichen Schutz

Heutzutage muss man tief in die Tasche greifen, wenn man ein neues Fahrrad haben möchte. Im Moment liegt der Durchschnittspreis eines herkömmlichen Straßenbikes bei 515 bis 550 Euro. Jedoch würde man für diesen Preis nur ein Modell mit Mindeststandard erhalten. Trotzdem ist dies ein stolzer Betrag. Nicht jeder möchte so viel in ein Fahrrad investieren. Und gerade in so einem Fall ist es ratsam sich zusätzlich zum Fahrradkauf Gedanken über eine Fahrradversicherung zu machen. Schließlich möchte man in absehbarer Zukunft nicht nochmal eine derartige Investition anstehen haben. Leider muss sich, wie der deutsche Verband des Zweiradhandels am Dienstag mitteilte, jeder Radfreund weiterhin auf steigende Preise gefasst machen.

FAHRRÄDER WERDEN TEUER: SO KANN ICH ZUSÄTZLICHE KOSTEN VERMEIDEN

Noch 2012 konnte man bereits für 500 Euro ein fahrtüchtiges Gefährt mit durchschnittlicher Ausstattung ergattern. Nun muss man sich bei einem höheren Preis mit einem älteren, klapprigen Modell zufrieden geben. Das bedeutet gleichzeitig, wer beim Fahrradkauf spart, der riskiert, dass die Anfälligkeit des Drahtesels für Schäden steigt. Billige Materialien halten eben nicht jedem Gebrauch stand. Sinnvoll ist demnach, wie bereits erwähnt, zusätzlich eine Fahrradversicherung abzuschließen, die für die Reparatur eventueller Schäden aufkommt. So bleibst Du vor unvorhersehbaren Kosten verschont und musst Dir im Ernstfall nicht nochmal ein neues Bike kaufen.

Trend zum E-Bike trotz schlechter Testergebnisse

Ebenso haben die heiß begehrten E-Bikes im Preis zugelegt. Mit dem stolzen Durchschnittspreis von 2000 Euro sind diese kein Schnäppchen für Oma mehr. Auch hier ist eine Preistendenz nach oben zu erkennen. Obwohl Testergebnisse im letzten Jahr das elektronische Bike verrissen haben, hatten weder das Testresultat noch der steigende Preis Auswirkungen auf die Verkaufszahlen. Es ist sogar eine Steigerung der Verkaufszahlen zu erwarten. Auf 13 Prozent wird diese prognostiziert. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass bereits jetzt mehr als 1,3 Millionen E-Bikes auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Ebenso erstaunlich: nicht mal die Hälfte der Elektro-Rad Besitzer haben sich für eine E-Bike Versicherung entschieden. Sehr verwunderlich. Denn gerade das Testergebnis von Stiftung Warentest empfiehlt einen zusätzlichen E-Bike Akkuschutz.

Fahrraddiebe schlagen öfter zu

Neben oder gerade wegen des steigenden Wertes der Räder, steigt auch deren Diebstahlrate. Durchschnittlich wird alle 20 Minuten ein Drahtesel gestohlen. In Berlin sind es sogar etwa 71 Räder am Tag. Das macht einen durchschnittlichen Verlustwert von über 36000 Euro pro Tag. Wer in so einem Fall keine Fahrrad Diebstahlversicherung oder E-Bike Diebstahlversicherung hat, steht mit leeren Händen da. Muss den Verlustwert und die Kosten für ein neues Rad selbst tragen. Für Experten bleibt es deshalb ein Rätsel, warum so viele Bundesbürger auf einen zusätzlichen Fahrradschutzbrief verzichten. Schließlich birgt dieser nur Vorteile, die schon ab einem geringen Monatsbeitrag zu haben sind.

Wenn Du an der Reihe bist und Dein Fahrrad geklaut wird, findest Du hier nützliche Tipps, wie Du vorgehen musst. Denn trotz E-Bike Diebstahlversicherung sind einige Punkte zu beachten.

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