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5-PUNKTE-RETTUNGSPLAN – WENN DAS SMARTPHONE BADEN GEHT

09.09.2014 um 16:09 Uhr von Sabine Schmidl

Es ist der Horror eines jeden Smartphone-Besitzers. Man fürchtet sich vor diesem Moment. Möchte ihn am liebsten nie erleben. Doch leider passiert es. Und es passiert öfter als es uns lieb ist. Ob Zuhause, unterwegs oder im Urlaub – immer wenn das Handy dabei ist, begleitet uns auch die Gefahr eines Flüssigkeitsschadens. Doch was ist zu tun, wenn das Handy wirklich einmal baden geht? Wenn keine Handyversicherung zur Stelle steht? Diese Tipps verraten es Dir.

5-PUNKTE-RETTUNGSPLAN – WENN DAS SMARTPHONE BADEN GEHT

5-Punkte-Plan sorgt für Rettung

Es ist also passiert. Dein Mobiltelefon hat Bekanntschaft mit dem Pool gemacht. Es wird sich zeigen, ob man es noch retten kann. Schließlich hat jedes Modell eine andere Beschaffenheit. Um bei der Handy-Rettungs-Aktion auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich an folgenden 5-Punkte-Rettungsplan halten:

Handyversicherung schützt bei Flüssigkeitsschäden aller Art

Das altbekannte Lied. Braucht man diese oder nicht? Die Mehrheit der deutschen Handy-Besitzer zweifelt immer noch am Sinn einer Smartphone-Versicherung. Verständlich, da in vielen Magazinen oder Zeitungen nur die Rede von der Hausratversicherung ist. Diese springt doch bei Schäden am geliebten Mobiltelefon ein. Aber leider ist dies nur eine Halbwahrheit. Tatsächlich schützt die Hausrat nur bei Wasserschäden. Auch die Herstellergarantie verweigert jegliche Hilfe bei Flüssigkeitsschäden. Eine Versicherung fürs Handy übernimmt hingegen die Reparatur für sämtliche Schäden am Gerät, egal ob diese durch Wasser, Saft oder Kaffee verursacht wurden.

Beim Handykauf sollte deshalb darüber nachgedacht werden, ob man eine Versicherung dazu abschließt. Dann ist man stets auf der sicheren Seite, wenn das Mobiltelefon baden geht. Denn nur dann ist es, egal ob mit oder ohne 5-Punkte-Handy-Rettungsplan, garantiert bald wieder funktionsfähig.

Halte Dich an die drei Sekunden Regel

Wer kein stolzer Besitzer eines Outdoor Handys ist, für den gilt nachdem das Smartphone ins Wasser gefallen ist: Hol es heraus! Jede Sekunde zählt dabei. Denn umso länger es in Flüssigkeit schwimmt, desto größer können die Schäden ausfallen. Halte Dich deshalb an die drei Sekunden Regel und greife in aller schnelle nach Deinem Mobiltelefon.

Mehr Infos zum Thema „Outdoor-Handy“ gibt es in diesem Newsbeitrag.

Für trockene Begebenheiten sorgen

Im nächsten Schritt sollte das Telefon sofort ausgeschalten werden. Falls die Möglichkeit besteht, solltest Du auch den Akku entfernen. Dann das Handy behutsam trocken tupfen. Es darf auf keinen Fall das Netzteil angeschlossen oder andere Knöpfe gedrückt werden. Damit verhinderst Du, dass das Wasser noch tiefer in das Gerät eindringt.

Erneuter Tauchgang in einigen Situationen sinnvoll

Zugegeben, dieser Schritt hört sich etwas seltsam an. Allerdings ist es sinnvoll das Handy nochmals mit destilliertem Wasser zu spülen, wenn der erste Bade Gang in Salz- oder Chlorwasser bzw. in diversen klebrigen Flüssigkeiten stattgefunden hat. Das erneute Spülen mit destilliertem Wasser kann so Korrosionsschäden vorbeugen.

Darf’s ein bisschen Reis sein?

Bei Schritt 5 angelangt, kommt das Smartphone für mehrere Tage in eine Packung Reis. Idealerweise ist dabei der Akku entfernt und das Mobiltelefon geöffnet. Es ist wichtig, dass das Gerät während dieser Trockenphase nicht mehr bewegt wird. Bewegung und der Versuch es anzuschalten, könnten den Schaden verschlimmern. Es ist stets davon abzuraten, dass Smartphone im Backofen oder mit Hilfe des Föns zu trocknen. Dabei ist es zu hohen Temperaturen ausgesetzt und könnte nochmals beschädigt werden.

Im Glücksfall und falls der Tauchgang nicht zu heftig war, ist Dein Handy schon nach einigen Tagen wieder funktionsfähig. Falls es trotz des 5-Punkte-Rettungsplans nicht mehr möchte, dann springt zum Glück Punkt 1 ein, Deine Handyversicherung .